Erfolgreich Backwaren verkaufen: Strategien für mehr Umsatz

Mit dem richtigen, an die jeweilige Saison, Region und Tageszeit angepassten Sortiment sowie mithilfe verkaufsfördernder Maßnahmen steigern Sie den Erfolg Ihres Backshops. Sie möchten Ihren Kundinnen und Kunden neben Kaffee und anderen Artikeln gern auch mal leckere belegte Brötchen anbieten? Mit unseren Auftau-Produkten können Sie ohne viel Aufwand leckere belegte Backwaren anbieten – und dadurch neue Kunden gewinnen und Ihren Umsatz steigern. Hier erfahren Sie, wie Sie erfolgreich ins Backwaren-Geschäft einsteigen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sortiment planen: Von Preiseinstiegsprodukten über Klassiker bis hin zu Premiumartikeln – angepasst an Saison, Region und Tageszeit.
  • Kalkulation sichern: Einheitliche Rezepturen und klare Preisstrukturen verhindern unnötige Kosten.
  • Verkaufsaktionen nutzen: Bundle-Deals, Monatsaktionen und saisonale Specials erhöhen Aufmerksamkeit und Umsatz.

Backwaren verkaufen: Darum ist die Sortimentsgestaltung so wichtig

Das Wichtigste gleich vorab: Auch im Backshop ist die perfekte Sortimentsgestaltung das A und O für den Erfolg. Das gilt etwa hinsichtlich der Sortimentseinteilung: „Von Preiseinstieg über Klassiker bis hin zu Premiumprodukten sollte alles dabei sein. Dabei sollten die Unterschiede zwischen den Preiseinstiegs- und den Premiumprodukten für die Konsument:innen sichtbar sein. Das Premiumprodukt sollte sich also sowohl in seiner Komplexität als auch hinsichtlich der verwendeten Zutaten deutlich vom Preiseinstiegsartikel unterscheiden“, erklärt Merle Baumgarten, die bei Lekkerland als Head of Category Management Foodservice auch die Kategorie Backwaren verantwortet.

„In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind Kund:innen ganz besonders preissensibel – und für verkaufsfördernde Maßnahmen entsprechend affin.“
Merle Baumgarten, Head of Category Management Foodservice, Lekkerland SE

Backwaren verkaufen: Snacks passend zur (Tages-)Zeit

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, immer mal wieder Abwechslung ins Sortiment zu bringen und die Kund:innen mit Trendprodukten wie derzeit etwa dem Pistaziencroissant zu überraschen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist es, das Sortiment im Laufe des Tages jeweils an die aktuelle Tageszeit anzupassen. Merle Baumgarten: „Morgens greifen Kund:innen gern zu kleineren, klassischen Snacks wie dem belegten Brötchen. Mittags, wenn der Hunger größer ist, dürfen es hochpreisigere, größere Snacks sein, mit denen man sich satt essen kann. Beispielsweise üppig belegte Baguette-Variationen.“

5 Schritte zur erfolgreichen Backshop-Strategie

  1. Sortiment nach Tageszeit anpassen (Frühstück vs. Mittag).
  2. Regionale Vorlieben berücksichtigen (z. B. Franzbrötchen im Norden).
  3. Saisonale Angebote einplanen (Ostern, Weihnachten, Karneval).
  4. Kalkulation und Rezepturen strikt einhalten.
  5. Verkaufsaktionen wie Bundle-Deals nutzen.

Regionale und saisonale Hits

„Mindestens genauso wichtig ist es, das Angebot der Region und der Saison anzupassen“, sagt Sebastian Friedrich vom Lekkerland Culinaria Team. „Im Norden sind zum Beispiel morgens Franzbrötchen besonders beliebt, im
Süden dagegen Leberkäsesemmeln. Derartige Vorlieben ihrer Kundschaft sollten Shop-Betreiber:innen bei der Sortimentsgestaltung berücksichtigen.“ Auch die Jahreszeit sollte beachtet werden: „Spezielle Angebote zu Ostern,
Weihnachten und in manchen Regionen auch zur Karnevalszeit kommen gut bei Konsument:innen an“, so Sebastian Friedrich. Und natürlich sind im Frühling und im Sommer leichtere Snacks gefragter als im Herbst und Winter,
wenn alles ein bisschen herzhafter sein darf.

„Spezielle Angebote zu Ostern, Weihnachten und in manchen Regionen auch zur Karnevalszeit, kommen gut bei Konsument:innen an.“
Sebastian Friedrich, Manager Culinaria Team National, Lekkerland Foodservice Akademie

Backwaren verkaufen: Auf Marge und Preis achten

Auf Marge und Preis achten Zur Steigerung des Erfolges trägt außerdem bei, die Kalkulationssicherheit in der Rezepturgestaltung einzuhalten. Merle Baumgarten: „Wer beispielsweise anstelle eines günstigen Käses beim Belegen einen deutlich teureren nimmt, weil er die in der Rezeptur stehende Käsevariante gerade nicht vorrätig hat, minimiert die eigene Marge.“ Deshalb ist es ratsam, die Rezepturen akribisch einzuhalten und keine individualistischen
Alleingänge zu machen.

Backwaren verkaufen durch Aktionen, die Umsatz bringen

„Echte Erfolgstreiber sind zudem Aktionen mit Preisfokus. Etwa Bundle-Angebote wie ,2 zumPreis von 1‘, ,3 für 2‘ oder etwa spezielle Meal-Deals, bei denen es zum Snack noch ein Getränk dazugibt“, sagt Merle Baumgarten. „In
wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind Kund:innen ganz besonders preissensibel – und für derartige verkaufsfördernde Maßnahmen entsprechend affin.“ Damit Kund:innen die attraktiven Angebote auf den ersten Blick identifizieren können, müssen sie gut ausgezeichnet werden. „Ganz besonders gut klappt das mit den Produkten der Lekkerland Monatsaktion*“, erklärt Sebastian Friedrich. „Die Aktionsartikel bringen nicht nur Abwechslung ins Sortiment, sondern sorgen auch verlässlich für mehr Umsatz. Und das nicht zuletzt deswegen, weil sie mithilfe passender Werbemittel aufmerksamkeitsstark im Shop platziert werden können.“