Hier kommt jede und jeder mal vorbei: Die Kassenzone ist das Herzstück Ihres Shops. Beim richtigen Sortiment und der passenden Präsentation greifen Ihre Kund:innen gern spontan zu.  Bei uns erfahren Sie, wie Sie diesen Bereich optimal nutzen – und so Absatz wie Umsatz ankurbeln.

Während der Autofahrer vor ihr gerade seine Tankfüllung bezahlt, lässt die Kundin ihre Blicke über die Kassenzone schweifen: Ob Sie sich noch schnell etwas Gutes gönnen soll? Falls sie etwas findet, das sie anspricht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie spontan zugreift und das Produkt kauft. Für den Einzelhandel ist die Kassenzone der wichtigste Teil des Shops. Welches Sortiment Sie an der hochfrequentierten Kasse anbieten, ist deshalb nicht egal – und kann große Auswirkungen auf Ihren Umsatz haben. Wir zeigen Ihnen, welche Top 10-Produkte unbedingt in die Kassenzone gehören, worauf Sie bei der Gestaltung grundsätzlich achten sollten, und geben Tipps &Tricks zum richtigen Verkaufen.

„„Im Unterwegskonsum ist die Kassenzone als meistfrequentierter Punkt im Shop der klassische Verkaufspunkt, an dem die Menschen sich spontan noch etwas Gutes gönnen", sagt Steffen Müller, Director Buying & Category Management Food bei Lekkerland.“

Diese Warengruppen sind in der Kassenzone gefragt

An diese Stelle gehören kleine und handliche Produkte, die nicht erklärt werden müssen und die man sofort verzehren kann: Schokoriegel, kleinere Schokoladentafeln bis 80 Gramm, Kaugummis und andere Atemfrische-Produkte – aber auch herzhafte Fleischsnacks sowie Müsliriegel. Hohe Wachstumsraten zeigen darüber hinaus Snacks für die bewusste Ernährung wie zucker- und glutenfreie Produkte, Proteinsnacks oder vegetarische Varianten – diese Artikel sind längst kein Nischenprodukt mehr, sondern sprechen eine bereite Käuferschaft an.

Bei den Warengruppen in der Kassenzone punktet Vielfalt: Kundinnen und Kunden wünschen sich eine große Auswahl verschiedener Snacks an der Kasse.

Aber Achtung: Mehr ist nicht unbedingt immer mehr! Achten Sie auf vielfältige Warengruppen in der Kassenzone. Innerhalb einer Warengruppe gilt dann aber: Weniger ist mehr. Eine sorgfältige Sortimentsauswahl innerhalb der Warengruppen vermeidet bei Kund:innen die „Qual der Wahl“: Zu viele Produkte können verwirren und überfordern. Die Folge: Der Kauf wird abgebrochen. Das wollen wir natürlich keinesfalls!

Setzen Sie innerhalb einer Warengruppe deshalb am besten auf umsatzstarke Marken, Bestseller und Dauerbrenner. Oder anders ausgedrückt: Die Kassenzone ist nicht der Bereich für Experimente – hier gehören die Artikel und Warengruppen hin, von denen Sie wissen, dass sie hervorragend laufen.

„„Ein breiteres Sortiment kommt bei der Kundschaft gut an: Fast zwei Drittel wünschen sich eine größere Auswahl bei den kleinen Snacks in der Kassenzone", weiß Anne-Kathrin Haubert, Senior Managerin Category Management Analytics bei Lekkerland.“

Die Gestaltung einer perfekten Kassenzone: So sieht sie aus

Bei der Präsentation des Sortiments an der Kasse sind Ordnung und Übersicht die wichtigste Grundvoraussetzung. Kund:innen möchten nicht lange nach ihrem Wunschprodukt suchen – denn so lange „hält“ der Kaufimpuls nicht an. Denken Sie auch daran: Oft entsteht der Wunsch nach einem bestimmten Produkt erst, wenn Kund:innen es im Regal sehen – deshalb gilt in der Kassenzone ganz besonders: Was nicht zu sehen ist, wird nicht gekauft.

Platzieren Sie die Produkte in der Kassenzone in klar erkennbaren Segmenten, also etwa alle Atemerfrischer an einer Stelle. Wichtige Ankermarken lenken dabei die Aufmerksamkeit der Einkaufenden: Das Snickers oder Bounty signalisiert „hier sind die Schokoriegel“ – auch wenn dann vielleicht ein veganer Proteinriegel gekauft wird.

Kassenzone: Wir lassen Sie nicht allein!

Wer ganz sicher gehen will, dass der eigene Tankstellen-Shop samt Kassenzone perfekt aufgestellt, eingerichtet und ausgestattet ist, für den bietet Lekkerland Shop-Optimierungen als Dienstleistungen an. Dabei analysieren Expert:innen das Sortiment und geben zudem Empfehlungen für die Platzierung. Anschließend entwickelt Lekkerland eine maßgeschneiderte Lösung mit dem perfekten Sortimentsmix – auch und gerade an der Kasse.

 

Fünf praktische Tipps für die Kassenzone

Ein kundenorientiertes Sortiment, eine strukturierte Platzierung und ein aufgeräumtes Erscheinungsbild – das sind die Erfolgsfaktoren für mehr Impulskäufe an der Kasse.

Diese fünf praktischen Tipps und Tricks für Ihre Kassenzone sollten Sie unbedingt beachten:

  1. Bekannt: An der Kasse muss es schnell gehen. Daher eignen sich hier vor allem Artikel, die nicht erklärungsbedürftig sind und die ohne Beratung verkauft werden können.
  2. Übersichtlich:  Präsentieren Sie die Ware in gut sichtbaren Blöcken, auf die beliebte Ankerprodukte hinweisen. So bieten Sie schnell Orientierung.
  3. Sorgfältig ausgewählt: „Mehr ist mehr“ stimmt hier nicht – mit einer sorgfältigen Vorauswahl sorgen Sie dafür, dass Ihre Kund:innen an der Kasse nicht überfordert werden.
  4. Sauber & gepflegt: Wer kurz warten muss, sieht auch mal genauer hin. Ihre Kassenzone muss darum hochwertig möbliert, sauber und gepflegt sein.
  5. Gut gefüllt: Den letzten Riegel einer Sorte kauft niemand gern. Die Regale sollten daher stets gut gefüllt sein.

Bilder: Lekkerland